Von der Eisenbahnersiedlung zur Genossenschaft

«Die Geschichte der Eisenbahnerhäuser am Tellplatz beginnt mit einer Krise. Wir schreiben das Jahr 1888. Basel platzt aus allen Nähten. In wenigen Jahrzehnten hat sich die Stadt- bevölkerung versechsfacht. Die Lage ist prekär: Der Wohnraum ist rar, die hygienischen Zustände sind bedenklich und die Mieten sind für viele Menschen kaum bezahlbar. Auf dem Höhepunkt dieser Wohnungsnot wenden sich 31 Eisenbahner der Schweizerischen Centralbahn Basel an ihren Arbeitgeber – mit der inständigen Bitte, günstige Wohnungen für sie zu bauen. Ihr Mut zahlt sich aus: Bald schon werden am Tellplatz die Baumaschinen auffahren und jene acht Häuser bauen, die bis heute dort stehen.»

Im Auftrag der Genossenschaft «GEWONA Nord-West» haben wir im ersten Halbjahr 2017 die Publikation «Von der Eisenbahnersiedlung zur Genossenschaft. 125 Jahre Wohnen am Tellplatz» erarbeitet. In dem rund 80-seitigen Buch haben wir die Geschichte der Eisenbahnerhäuser am Basler Tellplatz aufgearbeitet, die 1892 von der Schweizerischen Centralbahn Basel gebaut worden sind. Daneben haben wir Interviews mit aktuellen und ehemaligen Bewohnerinnen und Bewohnern der Tellplatzsiedlung geführt und Porträts über sie geschrieben. 

» Link zur Webseite der GEWONA Nord-West mit Leseprobe